Christoph Wienke

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Geboren und aufgewachsen in Berlin, seit fast fünfzehn Jahren im Dienst vom Comicladen Grober Unfug und im sogenannten Internet unter dem Namen Quitzi unterwegs. So bringt man Christoph Wienke am schnellsten und besten auf den Punkt. Quitzis große Leidenschaft ist, Internetmenschen, die sonst eher nichts über Comics ins Internet schreiben, dazu zu bringen, etwas über Comics ins Internet zu schreiben.

Christoph Wienke

Die Silberne Brücke

Die Silberne BrückeMein erstes Buch. Ich bekam es von meinem Vater, in einem ganz, ganz furchtbar zerlesenen Zustand, und wenn ich jetzt so drüber nachdenke, ist das bei diesem Titel ganz normal, denn es ist so ein typisches Buch, das von Mal zu Mal besser wird. Ich konnte mich natürlich immer mit der Figur des Dicken Endes total gut identifizieren; vielleicht einer der Gründe, weswegen ich Comicverkäufer geworden bin.

Autorin: Hertha Vogel-Voll

From Hell

From HellDie wirklich absolut besteste Jack The Ripper-Adaption aller Zeiten! An diesem Band habe ich etwas mehr als ein Jahr gelesen und ich bereue keine Sekunde, ihr seid aber bestimmt schlauer und schafft es in elf Monaten oder so. ÜBRIGENS: Ich kenne keinen Comic, in dem Zeichnungen und Dialoge unangenehmer wirken. Also, bevor ihr einen Rekord im Schnelllesen aufstellen wollt, genießt lieber Kapitel für Kapitel.

Autoren: Alan Moore und Eddie Campbell. Übersetzerin: Gerlinde Althoff.

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Sitzen vier Polen im Auto

Sitzen vier Polen im AutoDas erste Buch der guten alten Silenttiffy. Jetzt können ja einige Leute sagen: “Na ja, nur, weil du sie vor ‘nem Jahr als Silentquitzi interviewen durftest”, oder so. ABER NEIN, Frau Tobor hat ein wirklich sehr unterhaltsames Büchlein gezaubert, welches an Esprit kaum zu überbieten ist. Wenn ich reimen könnte, wäre mein Slogan für das Buch: Egal, ob zu Haus oder auf Reisen, Eulenliteratur vom Feinsten.

Autorin: Alexandra Tobor

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Gegen den Strom

Gegen den Strom - Eine Autobiografie in BildernEin Manga über die Entstehung der Gekiga-Manga. Man sollte sich unbedingt die deutsche Ausgabe vom Carlsen Verlag holen und dabei nicht auf den Preis gucken, denn man bekommt mit der deutschen Ausgabe, im Gegensatz zur englischen Ausgabe von Drawn & Quarterly, einen Band, in dem Kapitel für Kapitel auf einen Höhepunkt hingearbeitet wird, die Übersetzer von Carlsen haben da wahre Wunder vollbracht.

Autor: Yoshihiro Tatsumi. Übersetzer: John Schmitt-Weigand.

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Ariol

Ariol 1 – Ein kleiner Esel wie du und ichWenn man lange in einem Comicladen arbeitet und Comics importiert, dann hat man irgendwann einfach alles gesehen, zumindest ist es so, wenn man für Grober Unfug arbeitet, und genau deswegen ist Ariol für mich der allerwichtigste Titel seit meinem Dienstantritt. Alle Charaktere funktionieren durch Mimik und Gestik solo wie miteinander perfekt und sind immer genau an den richtigen Stellen abstrahiert. Dadurch entsteht der genialste Lesefluss aller Zeiten. Ich könnte jetzt natürlich noch viel, viel weiter ausholen, aber ich muss leider weg, Ariol lesen oder so was.

Autoren: Marc Boutavant und Emmanuel Guibert. Übersetzerin: Annette von der Weppen.

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