Anne Schüßler wuchs in Köln direkt an der A3 auf und ist dementsprechend emotional fest in dieser besten Stadt der Welt verwurzelt. Mittlerweile lebt sie im Ruhrgebiet und mag das auch, weil das dort genauso seltsam ist, wie die Leute immer sagen. Ihre literarische Karriere begann der Familiensage zufolge mit der anrührenden Geschichte einer Snegge [sic!], die zum Karneval wollte. Danach mogelte sie sich so ein bisschen durchs Leben, wurde nach Leverkusen umgesiedelt und studierte in Ermangelung eines ausgefeilten Zukunftsplanes in Bonn zunächst brotlose Kunst. Glücklicherweise kriegte sie noch die Kurve und macht jetzt was mit Computern. Wenn sie in ihrer Freizeit nicht gerade Bücher verschlingt oder Serien guckt, arbeitet sie an ihrer Zweitkarriere als sensible Singer-Songwriterin und schreibt über Alltagszeug, Essen, Softwarekrams und auf Twitter als @anneschuessler. Ananas und Bananen hält sie für weitestgehend überflüssig, möchte aber vor allem keine Rosinen in ihren Backwaren vorfinden. Sollte ihr wider Erwarten doch mal langweilig sein, ist sie als staatlich nicht anerkannte Bahnhofsrezensentin unterwegs und lässt sich zum Hochzeitstortenbacken überreden.

Anne Schüßler

Wir Kinder aus Bullerbü

Wir Kinder aus Bullerbü (farbig)Angeblich habe ich mir mit diesem Buch lesen selbst beigebracht. So oder so bin ich mit den Büchern von Astrid Lindgren aufgewachsen. Die Bullerbü-Bücher waren schon immer meine Favoriten und sind auf wundersame Weise kaum gealtert. Drei Mal hintereinander vergessen, Fleischwurst zu kaufen, schaff ich im Zweifelsfall auch heute noch.

Autorin: Astrid Lindgren

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Niemalsland

NiemalslandMal abgesehen davon, dass Neil Gaiman eine coole Sau ist, ist er auch noch ein ziemlich guter Autor. Niemalsland ist für mich so ein bisschen das Fantasy-Äquivalent zu Douglas Adams‘ Per Anhalter durch die Galaxis, nur vielleicht ein bisschen weniger witzig und dafür ein bisschen düsterer.

Autor: Neil Gaiman

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Der Fall Jane Eyre

Der Fall Jane EyreBevor mir jemand Der Fall Jane Eyre empfahl, wusste ich nicht, dass es solche Bücher überhaupt gibt. Diese wilde Mischung aus Science Fiction und Fantasy, wo Großbritannien 1985 noch mitten im Krimkrieg steckt, geklonte Dodos als Haustiere gehalten werden können und sich vor allem alles um Literatur dreht. Und dann wird auch noch Jane Eyre aus ihrem Buch entführt. Sowas. (Jasper Fforde hat übrigens auf einer Lesung mein Kindle signiert. Der ist auch eine coole Sau.)

Autor: Jasper Fforde. Übersetzer: Lorenz Stern.

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Die Stadt der Träumenden Bücher

Die Stadt der Träumenden BücherIch kenne keinen deutschen Autor, der ähnlich genial, fantasiereich, abenteuerlustig, wortgewandt und einzigartig Bücher schreibt. Und dann zeichnet er zu allem Überfluss auch noch ebenso tolle Bilder. Die Stadt der träumenden Bücher war das erste seiner Bücher, das ich gelesen habe und es hat mich sofort in den Moers-Bann gezogen. Seitdem hört man mich mehrmals im Jahr trotzig murmeln: „Walter Moers könnte auch mal wieder ein Buch veröffentlichen.“

Autor: Walter Moers

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Bei den wilden Kerlen

Bei den wilden KerlenEin Buch von Dave Eggers musste mit auf die Liste, einfach, weil ich Dave Eggers so toll finde und jedes Buch von ihm auf eine andere Weise geliebt habe. Bei den wilden Kerlen habe ich auf dem Rückflug von San Francisco in einem Rutsch durchgelesen. Dave Eggers macht einfach was er will. Ich stelle mir das so vor, dass er ein Buch zu Ende schreibt und sich anschließend sagt: „So. Und das nächste Buch wird ganz anders. Aber genauso toll.“ In diesem Fall hat er einfach einen Roman aus dem Bilderbuch „Wo die wilden Kerle wohnen“ von Maurice Sendak gemacht. Klar, warum auch nicht?

Autor: Dave Eggers. Übersetzer: Klaus Timmermann, Ulrike Wasel.

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