Ruth Kiefer

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Eigentlich liest die Mezzosopranistin Anne Ruth Kiefer häufiger Klavierauszüge als Bücher. Das ist berufsbedingt, denn als Sängerin lernt man ständig neue Werke. Deshalb fielen ihr auch spontan eher Opern und andere musiklische Werke ein, ohne die sie nicht leben könnte. Musik ist für sie ausdrucksstärker als Worte. Mit 10 sang sie zum ersten Mal Mozarts Requiem und war zutiefst bewegt. Nach einigen Umwegen (Studium Regionalwissenschaften Nordamerika in Bonn u.a. mit Melanie Voß), und 12 Jahren im wunderschönen San Diego, singt sie – nach privatem Gesangsstudium bei Sarah Agler und ersten Erfahrungen im Opernchor der San Diego Opera - seit 2011 im Opernchor des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin. Zeit zum Lesen bleibt vor allem während der Vorstellungen, wenn der Chor in der Garderobe auf seinen nächsten Auftritt wartet.

Anne Ruth Kiefer

Meister Eder und sein Pumuckl

Habe ich als Kind unheimlich gerne gelesen. Der kleine Kobold mit den roten Haaren hält den liebenswerten Meister Eder ganz schön auf Trab und erlebt dabei so einige Abenteuer.

Autorin: Ellis Kaut

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Der kleine Prinz

Ohne Worte, auβer diesem: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Autor: Antoine de Saint-Exupéry

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Mein Name sei Gantenbein

Lese ich immer mal wieder. Einfach genial. Dabei geht es wie immer bei Frisch um die Frage der eigenen Identität.
Gantenbein droht durch einen Autounfall zu erblinden. Als ihm der Verband abgenommen wird, kann er sehen, doch er spielt nun die Rolle des Blinden. Ausgerüstet mit Blindenstock und schwarzer Brille muss er nicht auf die Welt reagieren, wie sie ist, muss er nicht wahrnehmen, was er sieht. Da fortan niemand mehr seine Kontrolle oder sein Urteil fürchtet, wächst seine Beliebtheit und sein gesellschaftliches Ansehen… Und die Moral von der Geschicht? Jeder Mensch erfindet sich selbst die Geschichte, die er für sein Leben hält…

Autor: Max Frisch

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Motherless Daughters

Als meine Mutter im Alter von 56 an Krebs starb als ich 17 war, habe ich zum Glück dieses Buch gefunden. Es hat mich gerettet, denn es hat mir gezeigt, dass es immer schwierig ist, die eigene Mutter zu verlieren, egal wie alt man ist, und wie man damit umgehen kann. Hope Edelman hat hier die Erfahrungen von Frauen gesammelt, die ihre Mutter verloren haben. Manche im Kleinkindalter, manche als Teenager (so wie ich), manche als junge Frauen, oder auch im fortgeschrittenen Alter. Ein unerlässliches Buch für alle Frauen, die mit dem Verlust ihrer Mutter konfrontiert sind.

Autorin: Hope Edelman

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Das Rätsel der Masken

Ein unheimlich packendes Buch. Immer wenn man glaubt, auf einer Fährte zu sein, ist alles doch ganz anders. Ein junger Franzose möchte die Biographie des bekannten argentinischen Schrifstellers Raúl de la Torre schreiben. Seine Recherchen bringen ihn nach Paris, wo er die Witwe und Freunde des Autors kennenlernt. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter ihren Masken?

Autorin: Elia Barceló

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