69. Fünf Bücher von Ian Kopacka

Nach einem Jahr als mittelloser Gitarrist einer Rockband in London kehrte Ian Kopacka in seine Heimatstadt Graz nach Österreich zurück und studierte dort Mathematik. Zurzeit rechnet er hauptberuflich und schreibt in seiner Freizeit. Neben einigen Kurzgeschichten hat er bislang den Roman „Kleine Fische“ zu Papier gebracht.

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Trainspotting

Eine packende Darstellung zwanglosen Heroinkonsums in Edinburghs Post-Punk Szene. Größtenteils in phonetisch transkribiertem Dialekt geschrieben (in der englischen Fassung zumindest). Aufregend zu lesen wie Herr Welsh virtuos seine Charaktere entwickelt, wenn auch nicht immer ganz einfach zu verstehen (wegen der Sprache). Aber das muss es auch nicht sein.

Autor: Irvine Welsh

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Watership Down

Schaut aus wie ein Kinderbuch, ist aber keines. Wenn Ihnen General Woundwort keine gepflegte Gänsehaut beschert, dann stimmt mit Ihnen etwas nicht. Gehen Sie zum Arzt.

Autor: Richard Adams

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Der große Heinz Erhardt

Beinahe jedes Wort ein Witz. Humor noch komprimierter geht nicht.

Autor: Heinz Erhardt

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World War Z: An Oral History of the Zombie War

Verblüffend realitätsnah beschreibt Max Brooks (der Sohn von Mel Brooks) die Auswirkungen einer globalen Zombie-Epidemie. Das Buch ist sehr viel besser als man es ihm zutraut. Lässt jedes Nerd-Herz höher schlagen.

Autor: Max Brooks

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Extremely Loud and Incredibly Close

Ich hab zuerst gedacht meine Ausgabe ist kaputt: manche Seiten sind mit Rotstift beschmiert, auf anderen steht überhaupt nichts und auf wieder anderen rücken die Buchstaben immer näher zusammen, bis dann überhaupt nichts mehr zu entziffern ist. Hab das Buch einige Male kräftig durchgeschüttelt und gegen die Tischkante geschlagen, doch das hat auch nichts verändert. Das Buch gehört so. Und das ist auch gut so.

Autor: Jonathan Safran Foer

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