Klaus Kocks

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Klaus Kocks ist nicht repräsentativ für die PR-Branche, obwohl er sie repräsentiert; was ihn amüsiert und seine Kollegen ärgert. Er kultiviert das Image des Querdenkers und Privatgelehrten, obwohl er ein ganz normaler Berater-Sklave in der Galeere seiner Agentur ist: rudern, rudern, rudern…

Klaus-Kocks

Das Kapital

Alle drei Bände ordentlich studiert, zeigt wie ein deutscher Exilant im Lesesaal des British Museum darum kämpft, dem Kapitalismus auf die Schliche zu kommen. Wenige Mode-Linke meiner Jugend haben das Ding ganz gelesen und durchschaut.

Autor: Karl Marx

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Kant Lexikon

Eine wunderbare Sammlung von Exzerpten aus den Kantschen Schriften; für alle, die nicht die Zeit und Kraft haben, dem Urvater des abstrakten Gedankens in seine verwegenen Gebäude zu folgen.

Autor: Immanuel Kant, Rudolf Eisler.

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Baudolino

Vermeintlich ein Schelmenroman, in Wahrheit die unterhaltendste und erhellendste Darstellung dazu, was die Theorien des Konstruktivismus meinen.

Autor: Umberto Eco. Übersetzer: Burkhart Kroeber.

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My Life as a Fake

Das Musterbuch für meine Autobiografie, die ich nie schreiben werde.

Autor: Peter Carey

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Die Heilige Schrift (nach dem 1912 vom Deutschen Evangelischen Kirchenausschuß genehmigten Text)

Ein schlecht editiertes Konvolut religiöser Texte, von dem ich behauptet habe, es ganz gelesen zu haben.

Übersetzer: Martin Luther

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