Fabian NeidhardtFabian Neidhardt, geboren 1986, lebt in Stuttgart und ist Straßenpoet, Sprecher und Botschafter des Lächelns. Nach dem Volontariat zum Redakteur und Moderator bei Radio ENERGY Region Stuttgart studierte er Sprechkunst und Kommunikationspädagogik an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. Ab Oktober 2014 studiert er Literarisches Schreiben in Hildesheim. Er veröffentlicht in Magazinen, Anthologien und im Internet, spricht auf der Bühne und ins Mikro, gibt Workshops zu Kreativem Schreiben und moderiert Veranstaltungen aller Art. Ende 2012 erschien sein erster Roman “Das Leben ist ein Erdbeben und ich stehe neben dem Türrahmen” unter der Creative Commons Lizenz. Alles über das Leben, das Sprechen und das Schreiben gibt es auf mokita.de. Das Wort mokita kommt übrigens aus Papua-Neuguinea und bedeutet: „Die Wahrheit, die jeder kennt, aber keiner ausspricht.”
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Christian FischerChristian Fischer schrieb erst viel auf Papier, seit 1997 ins Internet und seit 2001 hauptsächlich in sein Blog jawl. Und da ihm dieses Internet auch sonst ganz sinnvoll erschien, gründete, führte und schloß er eine Web-Agentur und machte sich danach alleine auf den Weg, das Web für groß und klein zu einen schöneren Ort zu machen. Außerdem spielt er Bass, lebt in einer Kleinstadt und macht gelegentlich Fotos auf Konzerten.

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Felix SchwenzelFelix Schwenzel wurde in der siebten Klasse von seinem Deutschlehrer nahegelegt einen handwerklichen Beruf anzustreben, statt des Abiturs. Trotzdem schreibt er seit 1995 regelmässig ins Internet, seit Juli 2000 vornehmlich in sein Blog wirres.net. Nach dem Abitur und seinem Zivildienst, nahm er den Rat seines Deutschlehrers an und liess sich als Schreiner ausbilden. Nach der Ausbildung nahm er den Rat seines Meisters an und studierte in Stuttgart Architektur und Paraarchitektur. Da er sich aber mehr für das Internet als die Baubranche interessierte, baute er nach dem abgeschlossenen Studium lieber Webseiten als Häuser, was er auch heute noch tut, als Projektleiter in einem kleinen Berliner IT-Unternehmen. Warum er alles, was er nicht in der dritten Person schreibt, klein schreibt, steht ganz unten.
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Robert FrankenRobert Franken (*1973) ist tatsächlich (Exil-)Franke und lebt in Köln und Hamburg. Er war zuletzt Geschäftsführer einer der größten Food-Plattformen weltweit (chefkoch.de). Davor machte er urbia.de zum digitalen Marktführer im Bereich Parenting. Als Beirat und Jurymitglied von We Are Panda liegt ihm das Thema Veränderung von Corporate Cultures entlang neuer, “weiblicherer” Koordinatensysteme am Herzen. Aktuell reist er durch Deutschland und um die Welt und beschäftigt sich (neben vielerlei Büchern) auch noch mit Food, Traveling, überteuerten Retro-Turnschuhen und (post-)digitalen Geschäftsmodellen. Robert bloggt zu einigen dieser Themen unter Digitale Tanzformation und gelegentlich für die Huffington Post Deutschland. Bei Twitter folgt man ihm unter @herrfranken.
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Eric Jarosinski
Eric Jarosinski, angehender ex-Professor der Germanistik an der University of Pennsylvania, betreibt den Twitter Account @NeinQuarterly, “A Compendium of Utopian Negation”. Neben Tweets und der Kolumne “Ideologie des Alltags” in Die Zeit schreibt er gelegentlich Texte mit mehr als 140 Zeichen für das deutsche Feuilleton und arbeitet gerade an einem Buch — Nein. Ein Manifest. — , das nächstes Jahr bei Fischer in Deutschland und bei Lebowski in den Niederlanden erscheint. Er lebt in Philadelphia und New York.
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Jo Lendle liest (ab 2014 als Hanser-Verleger) und schreibt (zuletzt „Was wir Liebe nennen“).

5? Von sämtlichen je erschienenen Büchern? Solche Fragen mag ich ja am liebsten. Dabei lassen sich Lieblingsbücher ebenso schlecht bestimmen wie Lieblingskinder. Bleiben zwei Auswege. Entweder man nennt die Bücher der Stunde, denen man gerade jetzt Vertrauen schenkt. Das wäre ohnehin meine Lieblingsverwendung für den Begriff „Liebling“. Nichts ist so intensiv wie der Moment einer Entdeckung. Oder man nennt die Lebensbücher, die ewigen Begleiter, die – abgenutzt wie ein angesabberter Teddy – immer schon da waren, seit Ewigkeiten nicht mehr hinterfragt oder nur hinter einem Schleier aus Rührung über das Vergehen der Zeit. (Jim Knopf vorlesen und erschrecken, wie kurz die Fahrt durchs einstürzende Tal der Dämmerung ist, die als Kind Stunden aus Todesangst bescherte.) Weil Momente so rasch wechseln, scheint mir das in diesem Fall die angemessenere Wahl zu sein. Hier also einige Bücher, mit denen ich einmal, vor jeder Verlagsarbeit, zu lesen gelernt habe.

Jo Lendle
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Andreas Brendt liebt Wellen, warmes Wasser, Surfen, Sonnenaufgänge, schöne Länder und deren Bewohner. Weil er am liebsten alles auf einmal haben wollte, hat er die einige Jahre lang die Welt bereist und sich die Reisen als Surflehrer finanziert. Unter anderem hat er das größte deutsche Surfcamp in Frankreich geleitet, Surflehrer ausgebildet und die Nationalmannschaft als Trainer bei den WMs in Portugal und Peru betreut. Um auch andere mit seinem Fernweh anzustecken hat Andreas seine Erlebnisse niedergeschrieben und 2012 in seinem Roman “Boaderlines” veröffentlicht.

Andreas Brendt
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Sascha Lobo

Dass es mir nicht leicht fällt, fünf Bücher auszuwählen, liegt an meinem Lieblingsverhalten. Es mag den Begriff Lieblingsverhalten (also wie man sich zu Lieblings-Wasauchimmer verhält) bisher nicht geben, aber das ist vielleicht Teil des Problems. Um das zu erklären, muss ich ausholen. Weit. Das Motto von fuenfbuecher.de heisst ja: “Welche fünf Bücher bedeuten dir soviel, dass du sie nicht mehr hergeben würdest?” Das ist sehr geschickt gefragt, weil es den kitschig-kindlichen Begriff Lieblingsbuch umschifft, aber inhaltlich voll abbildet. Denn auf den ersten Blick, auf den ersten Gedanken hin hat praktisch jeder fünf Bücher, die ihm die Welt bedeuten. Oder aber: zu einem bestimmten Zeitpunkt bedeutet haben. Und da liegt die erste Sollbruchstelle.
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Johannes Finke wurde 1974 in Marbach geboren und lebt heute in Berlin. Dort betreibt er zusammen mit anderen die Bravo Bar in der Torstraße. Irgendwann davor gründete er einen Lautsprecherverlag, den er zehn Jahre lang leitete. Johannes bloggt und schrieb bereits für Spex, Intro und Vanity Fair, seinen Gedichtband „Sex mit Monika Kruse oder Stell Dir vor es ist Pop und keiner geht hin!” und zuletzt für den Kurzprosaband „Berlin bei Nacht“. Kürzlich erschien das aktuelle Album seiner Band „The Camping Group“.

Johannes Finke

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Patrick Breitenbach lehrt “New Media Culture”, “Social Media Lab” und “E-Business” und ist digitaler Botschafter an der Karlshochschule in Karlsruhe. Weil ihm das Internet so viel Freude bereitet, arbeitet er nebenher zudem als freier Berater, Stratege und Konzepter. Damit noch nicht genug. Gemeinsam mit Nils Köbel gewann er 2013 mit seinem philosophisch-soziologischen Podcastformat Soziopod auch noch den Grimme Online-Award in der Kategorie Bildung.

Patrick Breitenbach
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