209. Fünf Bücher von Jo Lendle

Jo Lendle liest (ab 2014 als Hanser-Verleger) und schreibt (zuletzt „Was wir Liebe nennen“).

5? Von sämtlichen je erschienenen Büchern? Solche Fragen mag ich ja am liebsten. Dabei lassen sich Lieblingsbücher ebenso schlecht bestimmen wie Lieblingskinder. Bleiben zwei Auswege. Entweder man nennt die Bücher der Stunde, denen man gerade jetzt Vertrauen schenkt. Das wäre ohnehin meine Lieblingsverwendung für den Begriff „Liebling“. Nichts ist so intensiv wie der Moment einer Entdeckung. Oder man nennt die Lebensbücher, die ewigen Begleiter, die – abgenutzt wie ein angesabberter Teddy – immer schon da waren, seit Ewigkeiten nicht mehr hinterfragt oder nur hinter einem Schleier aus Rührung über das Vergehen der Zeit. (Jim Knopf vorlesen und erschrecken, wie kurz die Fahrt durchs einstürzende Tal der Dämmerung ist, die als Kind Stunden aus Todesangst bescherte.) Weil Momente so rasch wechseln, scheint mir das in diesem Fall die angemessenere Wahl zu sein. Hier also einige Bücher, mit denen ich einmal, vor jeder Verlagsarbeit, zu lesen gelernt habe.

Jo Lendle
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208. Fünf Bücher von Andreas Brendt

Andreas Brendt liebt Wellen, warmes Wasser, Surfen, Sonnenaufgänge, schöne Länder und deren Bewohner. Weil er am liebsten alles auf einmal haben wollte, hat er die einige Jahre lang die Welt bereist und sich die Reisen als Surflehrer finanziert. Unter anderem hat er das größte deutsche Surfcamp in Frankreich geleitet, Surflehrer ausgebildet und die Nationalmannschaft als Trainer bei den WMs in Portugal und Peru betreut. Um auch andere mit seinem Fernweh anzustecken hat Andreas seine Erlebnisse niedergeschrieben und 2012 in seinem Roman “Boaderlines” veröffentlicht.

Andreas Brendt
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207. Fünf Bücher von Sascha Lobo

Sascha Lobo

Dass es mir nicht leicht fällt, fünf Bücher auszuwählen, liegt an meinem Lieblingsverhalten. Es mag den Begriff Lieblingsverhalten (also wie man sich zu Lieblings-Wasauchimmer verhält) bisher nicht geben, aber das ist vielleicht Teil des Problems. Um das zu erklären, muss ich ausholen. Weit. Das Motto von fuenfbuecher.de heisst ja: “Welche fünf Bücher bedeuten dir soviel, dass du sie nicht mehr hergeben würdest?” Das ist sehr geschickt gefragt, weil es den kitschig-kindlichen Begriff Lieblingsbuch umschifft, aber inhaltlich voll abbildet. Denn auf den ersten Blick, auf den ersten Gedanken hin hat praktisch jeder fünf Bücher, die ihm die Welt bedeuten. Oder aber: zu einem bestimmten Zeitpunkt bedeutet haben. Und da liegt die erste Sollbruchstelle.
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205. Fünf Bücher von Johannes Finke

Johannes Finke wurde 1974 in Marbach geboren und lebt heute in Berlin. Dort betreibt er zusammen mit anderen die Bravo Bar in der Torstraße. Irgendwann davor gründete er einen Lautsprecherverlag, den er zehn Jahre lang leitete. Johannes bloggt und schrieb bereits für Spex, Intro und Vanity Fair, seinen Gedichtband „Sex mit Monika Kruse oder Stell Dir vor es ist Pop und keiner geht hin!” und zuletzt für den Kurzprosaband „Berlin bei Nacht“. Kürzlich erschien das aktuelle Album seiner Band „The Camping Group“.

Johannes Finke

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204. Fünf Bücher von Patrick Breitenbach

Patrick Breitenbach lehrt “New Media Culture”, “Social Media Lab” und “E-Business” und ist digitaler Botschafter an der Karlshochschule in Karlsruhe. Weil ihm das Internet so viel Freude bereitet, arbeitet er nebenher zudem als freier Berater, Stratege und Konzepter. Damit noch nicht genug. Gemeinsam mit Nils Köbel gewann er 2013 mit seinem philosophisch-soziologischen Podcastformat Soziopod auch noch den Grimme Online-Award in der Kategorie Bildung.

Patrick Breitenbach
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201. Fünf Bücher von Christian A. Franke

Christian A. Franke hat bei Twitter leider nur noch den Nick @turbozopf abbekommen, ist deswegen aber selten verbittert. Wenn er gerade nicht damit beschäftigt ist, seine Follower mit moralphilosophischen Weisheiten zu begeistern, ist er Unternehmer. Sein Geld verdient er mit Apps, Buchstaben (zum Beispiel bei apptalk.de), Fotos, Mode und damit, dass er der Industrie erklärt, welche furchtbaren Dinge geschehen, wenn sie Enterprise 2.0 in Unternehmen einführt und glaubt, dass Onlinekommunikation innerhalb eines Unternehmens irgend etwas mit Facebook oder Marketing zu tun hat. Ansonsten backt er Käsekuchen, ist ständig mit der Bahn unterwegs und trägt gerne Maßanzüge. Allerdings findet er es sehr schade, dass das hier nicht ‘fünfzigbuecher’ ist, denn es fallen ihm sehr, sehr viele Bücher ein, die er hier gerne erwähnen würde. Derzeit sitzt er nach einigen Jahren Pause mal wieder an einem Sachbuch (über Mode), das im Januar 2014 erscheinen wird.

Christian Franke

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196. Fünf Bücher von Christoph Wienke

Geboren und aufgewachsen in Berlin, seit fast fünfzehn Jahren im Dienst vom Comicladen Grober Unfug und im sogenannten Internet unter dem Namen Quitzi unterwegs. So bringt man Christoph Wienke am schnellsten und besten auf den Punkt. Quitzis große Leidenschaft ist, Internetmenschen, die sonst eher nichts über Comics ins Internet schreiben, dazu zu bringen, etwas über Comics ins Internet zu schreiben.

Christoph Wienke

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