Andreas Brendt

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Andreas Brendt liebt Wellen, warmes Wasser, Surfen, Sonnenaufgänge, schöne Länder und deren Bewohner. Weil er am liebsten alles auf einmal haben wollte, hat er die einige Jahre lang die Welt bereist und sich die Reisen als Surflehrer finanziert. Unter anderem hat er das größte deutsche Surfcamp in Frankreich geleitet, Surflehrer ausgebildet und die Nationalmannschaft als Trainer bei den WMs in Portugal und Peru betreut. Um auch andere mit seinem Fernweh anzustecken hat Andreas seine Erlebnisse niedergeschrieben und 2012 in seinem Roman „Boaderlines“ veröffentlicht.

Andreas Brendt

So was von da

So was von daUnangefochten auf Platz 1 steht Sowasvonda von Tino Hanekamp. Als ich die letzte Seite zu Ende gelesen habe, musste ich SOFORT wieder von vorne anfangen. Das Buch ist sprachlich eine Wucht. Starke Worte und Satzkonstruktionen, die so voller Melodie stecken, dass eine Leseatmosphäre entsteht, die einen voll mitnimmt. So erlebt man aus nächster Nähe 24 Stunden im Leben von Tino: Die Vorbereitung und Durchführung einer letzten, legendären Party in seinem kurz vor dem Abriss stehenden Club. Die auftauchenden Charaktere sind einmalig. Mal unglaublich liebenswert, mal gemeingefährlich, aber in jedem Fall so real, als wenn sie gerade im Nebenzimmer hocken. Die Ereignisse sind skurril, lustig und im Verlaufe der Geschichte stellt sich sogar Tiefsinn ein. Aber nicht zu lange, weil es schon wieder weitergeht und man nur noch miterleben, wohin sich dieser letzte aller Abende hinbewegen wird. Und plötzlich steht auch noch Matilda vor ihm. Ich habe das Buch 6 mal verschenkt. Ergebnis: Ausnahmslose Begeisterung! Lieblingsstelle? Ich habe keine, das ganze Buch ist eine.

Autor: Tino Hanekamp

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Eine neue Erde

Eine neue Erde„Eine neue Erde“ fällt in die langweilige Kategorie Sachbuch. Aber es gibt niemanden, der die Zusammenhänge zwischen Ego oder Persönlichkeit sowie Kummer und Sorgen besser beschreibt als Eckart Tolle. Wer sich fragt, warum wir uns an manchen Tagen einfach nicht glücklich fühlen oder ganze Lebensphasen lang leiden, findet hier die Antwort. Und zwar mehr als klar formuliert, nachvollziehbar und einleuchtend. Ein Retter in der Not für jedes Alter. Pflichtlektüre für jeden Heranwachsenden, da wir verstehen sollten, wie wir ticken. Besonders mitten im Fernsehwahn und unserer werbeoptimierten Konsumwelt. Ein in unzählige Sprachen übersetzter Bestseller, der bereits die ganze Welt begeistert – und vielleicht auch ein Stück weit verändert hat.

Autor: Eckhart Tolle. Übersetzerin: Erika Ifang.

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Kalte Asche

Kalte AscheIm Urlaub lese ich gerne Krimis und die meisten sind durchschnittlich. Kalte Asche, sicher kein Geheimtipp, hebt sich von der Masse ab. Sprachlich gelungen und mit viel Geschick aufgebaut, fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Atmosphäre auf der abgelegenen Insel ist gruselig. Die einzelnen Szenen stellen die Nackenhaare auf. Die Charaktere der eingeschworenen Gemeinde, die sich plötzlich einem Mordfall gegenübersehen, sind prägnant und trotzdem geheimnisvoll. Und dann geschehen weitere Morde. Das über die Insel herfallende Unwetter isoliert die Geschichte von der Außenwelt und spannt den Bogen. Der Inhalt dieses Buches ist voller Wendungen – bis zu aller letzten Seite. Super.

Autor: Simon Beckett. Übersetzer: Andree Hesse.

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Shiva Moon

Shiva MoonVon Helge Timmerberg gefallen mir eigentlich alle Bücher. In Shiva Moon verbindet er seine Kunst zu schreiben, besondere Momente einzufangen und Weisheiten ohne erhobenen Zeigefinger zu vermitteln mit einer Reise durch das aufregendste Land der Welt. Indien. Wie jede Reise ist auch diese nicht nur voller Begegnung und Abenteuer, sondern auch eine Reise zu sich selbst. Wenn sich das mit sprachlicher Brillanz und einfach reinem Lesevergnügen verbindet, kommt man in den Fluss. Und darum geht es hier: Eine Reise vom Ursprung bis zu Mündung (des Ganges) und allem, was das Leben dabei zu bieten hat.

Autor: Helge Timmerberg

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Triffst du Buddha, töte ihn!

Triffst du Buddha, töte ihn!Ich habe viele Bücher von Andreas Altmann gelesen und finde einiges gewöhnungsbedürftig, weil er uns häufig mit erhobenem Zeigefinger die einzige (seine) Wahrheit mitteilen muss und andere Lebenskonzepte verschmäht. Manchmal stört mich diese Arroganz und das Sendungsbewusstsein, Abenteuer erleben zu müssen. Aber auf der anderen Seite schreibt er einfach zu gut, um ihn nicht zu lesen! In „Triffst Du Buddha töte ihn“ konzentriert es sich auf seine Stärken, auf sein Sprachtalent, und nimmt uns mit auf eine Reise zu einem Guru von dem er (noch) nichts weiß, außer das er ihn braucht. Er endet in einem Vipasanakurs und durchlebt 10 Tage Schweigemeditation. Mit allen Höhen und Tiefen. Das Buch macht seinen herausragenden Schreibstil sowie die wahre Geschichte dahinter aus. Starke Worte und schwungvolle Sätze katapultieren uns nach Indien und direkt in die große Meditationshalle. Ein Buch voller Kraft und Schönheit. Lesespaß garantiert und darüber hinaus mag der ein oder andere danach vielleicht in seine Fußstapfen (Vipasana) treten. Ich hab´s getan.

Autor: Andreas Altmann

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