Alexandra Künzler

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Alexandra Künzler ist dem Bücherwahnsinn verfallen. Außerdem ist die leidenschaftliche Leserin auch Bloggerin, Hausfrau, Menschenkinder- und Katzenmutter. Die gebürtige Bayerin lebt mit Mann und Kindern im schönen (aber teuren) Zürich. Alexandra ist Legasthenikerin*, lässt sich aber (zum Glück!) durch ihre Lese-Rechtschreibe-Schwäche weder den Spaß am Lesen, noch am darüber Bloggen nehmen.

Alexandra-Künzler

*Wir haben sehr großen Respekt davor, wie toll Alexandra mit ihrer Legasthenie umgeht und wie wenig sie sich dadurch entmutigen lässt. In Absprache mit ihr haben wir deshalb den Text so übernommen, wie wir ihn von ihr bekommen haben. 

Anam Cara: Das Buch der keltischen Weisheit

Anam CaraDieses Buch ist wirklich eins meiner absoluten Lieblinge. John o ‘Donohue hat ein Werk reiner Philosophie geschaffen. Er macht sich Gedanken über sich selbst aber auch über das Zwischenmenschliche das uns in der heutigen Zeit wirklich oft abhanden gekommen ist. “Dank” den technischen Möglichkeiten. Er beleuchtet das ganze unter der keltischen Tradition.

Er beginnt am Anfang des Menschseins, der Geburt, hin, bis zu dessen pysischen Ende, dem Tod. Weiter macht er sich gedanken über verschiedene Ängste die sich in so manchem Leben zeigen, warum man solche hat und wie man diese auch verabschieden kann. Anam Cara – Das Buch der keltischen Weisheit, ist eiN Werk das sich lohnt zu lesen. Es ist auch ein wunderschönes Buch zum verschenken wie ich finde.

Tiefgründig, feinfühlig aber auch aufmunternd und tröstend ist dieses zu lesen. Wir Abendländer haben im Laufe der Jahrhunderten viel über das Wesen der Negativität und die Sünde nachgedacht und gelernt. Aber man hat uns nie beigebracht, dass die grösste Sünde dass ungeliebte Leben ist. Wir sind in die Welt geschickt worden, auf dass alles was in uns erwacht, und alles was auf uns zukommt, vollständig ausleben.

Autor: John O’Donohue. Übersetzer: Ditte Bandini, Giovanni Bandini.

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Sterben kommt nicht in Frage, Mama!

„Sterben kommt nicht in Frage, Mama!“Eine einfühlsame, ehrliche und authentische Autobiografie. Judith hat Brustkrebs, ist allein erziehende Mutter und ist… jung. Sie erzählt uns den Teil ihres Lebens von der Diagnos an bis zu dem Punkt in dem sie wieder als “gesund” gilt. Sie nimmt uns auf eine Reise mit voller Ängste, Hoffnungen aber auch in die dunkelheit der Seele, denn  tiefen abgründen voller Wut und Gemheinheit. Was mir gefallen hat ist das es einfach ehrlich war, das man nicht immer nur stark sein kann, sie stellt sich selber nicht stärker dar als sie ist, sie zeigt sich auch in den Phasen in der sie einfach nur sauer auf sich, alle ums sie rum und die Welt ist. Sie lässt uns sehen das man in so einer Situation eben auch einfach nur fies sein kann. Und dennoch ist dies alles normal. Ein wirklich bewegenes Buch das ich jedem empfehlen kann auch dem der nicht grade irgendwie mit dieser Problematik zu tun hat.

Autorin: Judith End.

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Die Nebel von Avalon

Die Nebel von AvalonWas für ein Buch! Es ist nicht nur eine andere Version vom Mythos “König Arthurs”, nein, es ist ein wirklich schönes Buch das sich auch dem “Alten Glauben” widmet. Und wer den Film gesehen hat, hat was ganz anderes als die Verfilmung des Buches gesehen und sollte sich schleunigst ans lesen machen ; )

Autorin: Marion Zimmer Bradley.

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Ramses. Der Sohn des Lichts.

Ramses. Band 1: Der Sohn des LichtsDiese Pentalogie ist ein muss für jeden der historische Romane mag, sich für das alte Ägypten interessiert und wirklich gut recherchierte Bücher liebt. Die Geschichte startet da wo Ramses seine erste Initiation zum Mann durchleben muss, bis zu seinem Tod. Dazwischen finden wir all das was Ramses gross gemacht hat, die Liebe, seine Weitsicht, seine Bauwut, seine Schlachten. Einfach ein wunderschönes Werk.

Autor: Christian Jacq.

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Ein Riss im Himmel

Ein Riss im HimmelEine Liebe, Glücklich, wild und erotisch, bis zum Zeitpunkt da der Protagonist erfährt das er HIV+ ist. Eine Geschichte über den Kamm um Annerkennung, um Respekt, die Liebe und Freundschaft. Die Geschichte spielt in den Anfangen, als AIDS noch ganz neu war und die Gesellschaft die Krabken wie Aussätzige behandeln, in dem man meinte sich nur schon an zu stecken in dem man im selben Raum mit jemanden wie “DENEN” sitzt. Das Buch hat kein Happy End und doch ist es ein Buch das man lesen sollte. Nein, es ist kein einfaches Buch das man schnell mal so zwischendurch lesen kann oder soll, denn es wühlt auf und treibt die Tränen in die Augen.

Autorin: Jeannie A. Brewer.

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