24. Fünf Bücher von Anke Gröner

Anke Gröner, Jahrgang 1969, arbeitet in Hamburg als Werbetexterin, bloggt, twittert und schreibt neuerdings selber Bücher. Wenn sie nicht gerade die Stapel neben ihrem Bett, neben ihrem Sofa und auf ihrem Schreibtisch wegliest.

Anke-Gröner

Unser erstes Kunstbuch

Unser-erstes-Kunstbuch-Frances-Kennet-Terry-MeashamDas Buch bekam ich mit geschätzt zehn Jahren geschenkt und trage seine Inhalte bis heute mit mir herum. Es erklärt kindgerecht, wie man sich Bildern und Skulpturen nähern kann und dass Museen ziemlich klasse sind. Ein Zitat von Picasso aus dem Buch: „Ein Bild wird nur durch die Person lebendig, die es betrachtet.“ An den Satz denke ich seitdem bei so ziemlich allem, was ich mir anschaue.

Autor: Frances Kennet, Terry Measham. Illustrator: Malcolm Livingstone. Übersetzer: Peter Schmitt.

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Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Der erste Band von sieben stand zehn Jahre im Regal, bevor ich ihn durchlas – für die weiteren sechs brauchte ich dann nur noch sechs Monate. Obwohl das Werk in einer bestimmten Epoche spielt, ist es für mich zeitlos. Es erzählt so viel über Beziehungen, Erwartungen, Kunst, Musik und was alles mit allen so alles macht, dass ich es auf jeden Fall nochmal lesen werde. Lesen will, denn es arbeitet in mir weiter.

Autor: Marcel Proust. Herausgeber: Luzius Keller. Übersetzerin: Eva Rechel-Mertens.

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Tim

Total Kontrastprogramm: ein richtig schön kitschiger Roman, der zu meinen Feelgood-Büchern gehört und den ich turnusmäßig mindestens einmal im Jahr lese. Ältere, eher unattraktive Dame verliebt sich in jüngeren, geistig zurückgebliebenen, wunderschönen Mann, Hindernisse, Vorurteile, Happy-End. Schnulz as schnulz can, und ich liebe es. (Ganz schlimm mit Mel Gibson verfilmt worden. Nicht anschauen.)

Autorin: Colleen McCullough

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Watchmen

Der Comic, der mich zur Comicliebhaberin werden ließ. „Watchmen“ ist der einzige Comic auf der Liste der 100 besten englischsprachigen Romane seit 1923 vom Time-Magazine und deswegen fing ich einfach mal mit dem an, als ich mich dem Genre nähern wollte. Hätte ich bleiben lassen sollen, denn das Buch fixt einen richtig schön an.

Autor: Alan Moore. Colorist: John Higgins. Herausgeber: Barry Marx. Illustrator: Dave Gibbons.

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Health at every Size – The surprising truth about your weight

Räumt mit einer Menge Vorurteilen à la „Dünn ist automatisch gesund und dick ist automatisch dem Tode geweiht“ auf, belegt das ganze mit vielen Statistiken und Studien und hat als Grundtenor: Wir werden immer älter und bleiben länger gesund – wo sind nochmal die schlimmen Folgen der sogenannten Adipositas-Epidemie? Frage ich mich seit der Lektüre dieses Buchs auch.

Autorin: Linda Bacon

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