167. Fünf Bücher von Annette Sandner

Annette Sandner von culinary pixel hat ein großes und stetig wachsendes Bücherregal, genauer gesagt ein analoges Kochbuchregal und eine digitale Kindle-Bibliothek. Sie kocht und fotografiert mit Leidenschaft für ihren Blog – dass ihn tatsächlich jemand lesen würde hatte sie sich zu Anfang kaum träumen gewagt. Spätestens als die ersten Fotos von nachgekochten Gerichten außerhalb des Freundes- und Familienkreises eintrafen war aber klar: das liest jemand, und kocht es sogar. Wenn neben Rezepte-Erdenken, Freunde Bekochen, Weinverkostungen besuchen und Fotografieren noch Zeit bleibt liest Annette auch “normale” Bücher. Aber bitte keine Frauenromane, Familiensagas oder nur vermeintlich Lustiges. Am liebsten Fantasy, Murakami oder etwas mit Spannung und Leidenschaft – so wie “Thai Food” von David Thompson oder “BBQ & Grill” von Stéphane Reynaud.

Annette Sandner

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166. Fünf Bücher von Wibke Ladwig

Wibke Ladwig las schon in zarter Kindheit beim Frühstück die Werke von Schwartau, Zentis und Tuffi, wenn nichts anderweitig Bedrucktes in Reichweite war. In Unkenntnis über solch wegweisenden Erfindungen der Menschheit wie Büchereien oder Buchläden lernte sie die kostbaren Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke aus dem Schneider Verlag („Aber lies nicht wieder so schnell“) immerwiederlesend quasi auswendig und machte auch vor der Gesamtausgabe von Karl May und den Gesammelten Werken von Reader’s Digest nicht halt. Dem Dorf im Sauerland entsprungen, ließ sie über den Segnungen der Buchhandlungen (und, zugegebenermaßen, den verlockenden Angeboten der Gastwirtschaften und Popkultur) ihr Studium von Kunstgeschichte und Germanistik bis zum Abbröckeln schleifen. Sie wurde kurzerhand selbst zum Bücher-Dealer und versorgte die bedürftigen Buchstabenabhängigen. Später heuerte sie bei den Produzenten jener Suchtmittel an und war ob ihrer Hardcore Gamer-Erfahrungen rasch Bestimmerin deren Online-Geschicke. Inzwischen schreibt sie ins Internet und in Bücher, führt als Social Web Ranger Besuchergruppen durchs Internet, ist eine der Herbergsmütter des stARTcamp Köln und hütet die Wortweide. Laut diesem Interwebs und bestätigt durch geheime Quellen findet sie immer noch Zeit zu kochen, Pferdenasen zu streicheln oder mit dem Langbogen durch Eifelwälder zu pirschen.

Wibke Ladwig
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165. Fünf Bücher von Dorothee Bär

Dorothee Bär ist Unterfränkin, passionierte Twitterin und CSU-Bundestagsabgeordnete. Sie liest Bücher am liebsten in der Badewanne oder einem ihrer drei Kinder vor. Wie sieht unsere (digitale) Gesellschaft morgen aus? Was sagt der Liebe Gott dazu? Und wie erkläre ich das alles meinen Kindern? Das sind nur Beispiele für die Fragen, die Dorothee Bär umtreiben, ob auf Twitter, Facebook oder im realen Leben.

Dorothee Bär
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164. Fünf Bücher von Friederike Schilbach

Friederike Schilbach ist 32 Jahre alt, lebt in Frankfurt und Berlin und arbeitet als Lektorin für internationale Belletristik bei S. Fischer. Sie hat den Band “Dinner for One. Vom Glück, in der Küche eine Verabredung mit sich selbst zu haben” herausgegeben. Außer dem Essen allein und mit Freunden mag sie Vogelbeerbäume, Bilder von David Hockney, Musik von Poliça und zu lange Duschen. Wenn sie an dieser Stelle noch ein sechstes Buch hätte empfehlen dürfen, wäre das “Morgens leicht, später laut” von Detlef Kuhlbrodt gewesen.

Friederike Schilbach
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163. Fünf Bücher von Antje Schrupp

Antje Schrupp, geboren 1964 in einem Taunusdörfchen, war als Teenager von Wohnungen fasziniert, in denen alle Wände mit Bücherregalen vollgepflastert waren. Dass es die nur bei Lehrerinnen oder Pfarrern gab, schreckte sie nicht ab: Um später selbst auch mal so viele Bücher zu haben, studierte sie zuerst Theologie, dann Politikwissenschaft und Philosophie. Inzwischen schreibt sie selber zuweilen Bücher oder auch einfach ins Internet.

Antje Schrupp

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