116. Fünf Bücher von Claudia Haessy

Claudia Haessy wurde in einer Stadt geboren, die noch heute gerne Hauptstadt wäre und die stattdessen dazu verdammt ist, dem Vergessen anheim zu fallen. Aus einem Anfall geistiger Umnachtung heraus, besuchte sie zwei erzbischöfliche Mädchengymnasien und tobte sich anschließend in einem manischen Rausch in den Fächern Tibetologie, Ägyptologie, Philosophie, Geschichte und Evangelische Theologie aus, bevor aus einer Mischung aus soziologischer Neugier und Masochismus 44 Tage in einer Hotelfachausbildung folgten, die mal so gar nicht knorke waren und schließlich doch in einem ernsthaften Geschichts- und Philosophiestudium mündeten, das 2011 seinen glorreichen Abschluss fand.

Sie reiste viel, las viel, schrieb viel, jedoch vor allem: fluchte viel. Vorzugsweise in ihrem Blog oder bei Twitter, wo sie bis heute dem einfachen Volk den Gebrauch von Sarkasmus zu vermitteln versucht. Seit 2011 ist Berlin nun ihre neue Heimat. Hier promoviert Claudia Haessy, was nichts anderes heißt, als dass sie die meiste Zeit in Cafés sitzt, Espressi trinkt, Kafka liest und dabei sehr intelligent guckt.

Claudia Haessy

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115. Fünf Bücher von Jess Doenges

Jess Doenges, geboren 1977, wuchs im Rheinland auf. Ihre Liebe zum Radio brachte sie nach Baden-Baden, wo sie einige Jahre beim SWR arbeitete und heute als “Tickettante” in der Trinkhalle den Ticketservice für Theater- und Konzertkarten leitet. Neben dem Schreiben, Musik und Theater gehört das Fotografieren zu ihren großen Leidenschaften.

Jess Doenges

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114. Fünf Bücher von Matthias Zehnder

Mathias Zehnder ist Chefredaktor der Coopzeitung, der auflagestärksten Wochenzeitung der Schweiz. Zehnder ist 1967 in Winterthur geboren und lebt heute mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Basel. Er hat in Zürich Germanistik und Philosophie studiert und sich danach auf Medienwissenschaften spezialisiert. Obwohl er sich jahrelang vor allem mit neuen Medien beschäftigt hat, bezeichnet er sich selbst als biblioman und bekennt sich zum Buch – allerdings nicht mehr nur in gedruckter Form. In den Ferien ist es mit dem Kindle doch sehr viel einfacher geworden, genügend Lektüre mitzunehmen. So oder so: Die spannendsten Abenteuer finden für ihn nicht auf der Leinwand und schon gar nicht auf dem Bildschirm statt, sondern im Kopf. Ob sie durch Buchstaben auf Papier, auf einem Display oder gar von einem Hörbuch angeregt werden, ist ihm eigentlich einerlei. Hauptsache: Literatur.

Matthias Zehnder
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113. Fünf Bücher von David Gray

David Gray ist das Pseudonym eines deutschen Journalisten und Drehbuchautors. 1970 in Leipzig geboren, teilt Gray heute seine Zeit zwischen Leipzig, Hamburg und Dublin auf. Er ist als Film, Theater- und Kunstkritiker für verschiedene Zeitungen und Onlinemagazine tätig. Neben Geschichte und Philosophie begeistert er sich für Kriminalromane und Thriller der härteren Sorte. Seine Biographie umfasst längere Aufenthalte in Südostasien, Großbritannien und Irland. Seine gewöhnlich zu knapp bemessene Freizeit verschwendet er gerne bei Boxkämpfen, dem Bergsteigen und Segeln. Gray gilt als einer der erfolgreichen so genannten Indie-Autoren. Er betreibt einen Blog, auf dem er regelmäßig über seine Erfahrungen als Indie–Autor berichtet und Praxistipps für angehende Kollegen postet.

David Gray
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111. Fünf Bücher von Kiki Haas

Kiki Haas, gelernte Buchbinderin, studierte Buchwissenschaftlerin, ist den Büchern auch im Job treu geblieben. Nachdem sie lesen gelernt hatte (Danke Oma!), war nichts mehr vor ihr sicher, was ein paar Seiten hatte. Höhepunkt der Lesesucht war das Verschlingen der gesamten Reader’s Digest Sammlung ihrer Eltern in den Jahren 1983-1985. Inzwischen hat es sich mit dem Lesen etwas beruhigt. Nach einem Wasserschaden im Altbaukeller sowie 5 Umzügen besitzt sie auch nicht mehr jedes Buch, das sie mal gelesen hat, sondern nur noch ein paar davon, sehr viele Strickbücher sowie eines über die Haltung von Zwergkaninchen.

Kiki Haas

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