Mona Vetsch ist ein Schweizer “Moderationskunstwerk auf zwei Beinen”, das sagt zumindest Kollege Kurt Felix über die zweifache “Mami”. Nachdem Mona ein Wirtschaftsstudium abgebrochen hat, machte sie einmal kehrt und begann ihre journalistische Tätigkeit bei der Thurgauer Zeitung und bei Radio Thurgau. Zu Print und Radio kam später noch Fernsehen dazu. Als Morgenradiofrau bei DRS3 holt sie jeden Morgen die Schweiz aus den Federn und als Moderatorin beim Schweizer Fernsehen zeigt sie in der Sendung “Fernweh” der kleinen Schweiz das große Indien. Mona Vetsch kann auch gut mit Büchern. Beim Literaturforum “Züri Littéraire” führt sie durch Diskussionen zu aktuellen Themen aus literarischen Neuerscheinungen und neuen Sachbüchern.

Mona Vetsch
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Andrea Wildgruber hat Germanistik studiert, lange als Lektorin in einem großen Verlag gearbeitet und leitet heute die Literarische Agentur Hoffman in München. Sie empfindet es als Riesenglück, dass sie ihre Leidenschaft für Bücher zum Beruf machen konnte. Und eigentlich würde sie hier natürlich gerne viel mehr als nur fünf Bücher nennen und am liebsten auch alle Bücher ihrer Autoren empfehlen …

Andrea Wildgruber

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Sabine Kornbichlers Liebe zu Büchern entstand mit ihrer Liebe zu Pferden. Folgerichtig lautete der Titel ihres ersten Lieblingsbuchs „Mein Freund Flicka“. Unter den Top 5 ihrer Kindheit würde es immer noch den ersten Rang belegen. Jahrzehnte später, in denen sie Volkswirtschaftslehre studierte und unter anderem als PR-Texterin arbeitete, hat sie sich schließlich gewagt, selbst ein Buch zu schreiben. Mit ihrem Roman „Klaras Haus“ gelang ihr im Jahr 2000 ein erfolgreicher Start in den Buchmarkt. Inzwischen hat sie elf Bücher veröffentlicht, die jüngsten als Kriminalromane. Sabine Kornbichlers Schreibtisch steht in München – bewacht wird er von ihrer dreijährigen Hündin, die bei Sabine Kornbichler und ihrem Mann ein neues Zuhause gefunden hat.

Sabine Kornbichler

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Björn Grau sollte mal eine Romanfigur werden, weil auf die Idee mit einer Figur namens Roman Held schon andere gekommen waren und Björn Grau so was ist wie der Bruder im Geiste von Anna Gram. Da das Romanschreiben nicht so gut klappte wie das Romanlesen wurde Björn Grau das Online-Pseudonym von Jörg Braun. Der hat mal was mit Literaturwissenschaften studiert. Heute ist er Vater, verdient sein Geld vorwiegend mit Netzpolitik und will endlich mal wieder eine Twitkrit schreiben.

Björn Grau

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Ilma Rakusa, 1946 geboren, studierte Slawistik und Romanistik in Zürich, Paris und St. Petersburg. Sie lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin und Publizistin in Zürich. Für ihre Gedichte, Erzählungen und Essays wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (1998) und dem Adelbert-von-Chamisso-Preis (2003) sowie für “Mehr Meer. Erinnerungspassagen” mit dem Schweizer Buchpreis (2009).

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Carmen Hentschel ist Schauspielerin, Moderatorin und B-Noten Fan. „Warum es nicht darauf ankommt was wir tun, sondern wie wir es tun“ lautet einer der zahlreichen Buchtitel, der von ihr dieses oder in 10 Jahren veröffentlicht wird. Wenn sie nicht gerade vor irgendeiner Kamera steht, reist sie alleine um die Welt, schmeißt opulente Kochpartys oder speist ihre Gedanken ins World Wide Web ein. Alles getreu nach dem Motto ihrer Bildunterschrift in der Abizeitung: „Überraschungsei besonderer Dimension“.

Carmen Hentschel

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Aufgewachsen in der Schweiz, am wunderschönen Thunersee mit Blick auf das berühmte Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau, zog es mich von dort nie mehr nennenswert weg. Von dem Moment an, als ich lesen konnte, bin ich niemals mehr ohne Buch unterwegs gewesen und eigentlich wollte ich immer schon Buchhändlerin werden, Freude am Lesen verbreiten – was gibt es Schöneres? Bald schon sind es zwanzig Jahre, dass ich in einer Buchhandlung wirken darf. Zurzeit bloss noch einen Tag die Woche, denn zwei kleine lebhafte Kinder sorgen für Abwechslung im Leben. Aber zum Glück habe ich einen Mann geheiratet, welcher mein Lesefieber versteht und sogar teilt. So entstand dann vor sechs Jahren mein Bücherblog als ein Geschenk meines Mannes zu meinem dreissigsten Geburtstag. Die Highlights in meinem Buchhändlerinnenleben sind die Begegnungen mit Lesebegeisterten, Autoren und Büchermenschen im Netz. Im Dezember 2010 entstand dann auch die Idee der Mittwochbuchtipps auf Twitter, die ich im Blog unter «Buchtipp» sammle. Ganz neu geht jetzt «lesefieber.ch» nun auch auf Tour, das ist ein grosser Traum, mit meiner eigenen Büchershow von Bibliotheken oder Buchhandlungen eingeladen zu werden, um Bücher vorzustellen. Wem ich jetzt zu wenig über mich verraten habe, der darf gerne hier weiterlesen.

Manuela Hofstätter

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Alexandra Pater, Jahrgang 1992, ist seit fast zehn Jahren online – also quasi halb so lange, wie sie alt ist. Unter dem Pseudonym Mirka von Lilienthal treibt sie seit zwei Jahren literarisch ihr Unwesen in einschlägigen sozialen Netzwerken, allen voran auf Twitter, ihrer Online-Wahlheimat, wo sie Seitenhiebe verteilt und Videos von singenden Kindern weiterschickt, Freundschaften knüpft und sich vernetzt – man könnte sagen: Twitter, das ist der Ort für ihren Gehirnballast. Ihr Blog Aus der Sockenschublade ist ein buntes Potpourri aus literarischen Ergüssen, Rezensionen und Kolumnen für eine bessere Welt. Ihr echter Name stand bisher nur auf Schulheften und in ihrem Tagebuch, man könnte sagen „5 Bücher“ ist ihr Coming Out, mit dem sie zeigt, dass da tatsächlich ein echter Mensch hinter dem Pseudonym steckt. In ihrer Freizeit reist sie quer durch Nordrhein-Westfahlen, demonstriert gegen Atomkraft, Nerzmäntel und Nazis und arbeitet in einem Supermarkt und für eine Lokalzeitung. Im nächsten Frühling macht sie Abitur und möchte nach dem Studium – irgendwas mit Büchern und Kultur – schreiben und irgendwann einen eigenen Gemüsegarten haben. Und ihr erstes Buch in einem Buchhandlungsregal entdecken. Das würde sie dann fotografieren und … richtig: Im Internet verbreiten.

Alexandra Pater

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