Luca Hammer

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Luca Hammer wechselt regelmäßig seinen Wohnort und macht sich zu viele Sorgen um sich selbst. Nachdem er Universitäten und Werte besetzt hat, versucht er mit work|i|o die Arbeitswelt aufzureißen. Er nimmt sich zu selten Zeit für lange Geschichten und hat seit Jahren keinen Roman mehr fertig gelesen. Selbst schreibt er unter einem Pseudonym txt.

Luca Hammer

Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär

Von meinem besten Freund geliehen bekommen und verschlungen. Viel Sprachspiel und eine Welt bunter Ideen. Man kann sich darin suhlen, es zur Religion ausrufen oder sich, dem Käpt’n auf der Schulter sitzend, durch die Welt tragen lassen. Irgendwann haben wir ein Brettspiel dazu erfunden, das vermutlich auf einem Dachboden verstaubt.

Autor: Walter Moers

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B:SEITE – dahinter alles anders

Es kostete mich Überwindung reinzukommen, weil ich erst gesellschaftliche Vorurteile und -wissen abstreifen musste. Dann bin ich in die Geschichte eingetaucht und mit Lena im Tourbus gefahren. Erst jetzt fällt mir auf, dass der Titel schon alles sagt.

Autorin: Pia Januszek (Drießen)

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Der Windsänger

Ich mag Bücher, die ihre eigenen Welten erschaffen. Die Metaphern nutzen, die man manchmal erst beim zweiten lesen erkennt. Auch wenn beim Windsänger vieles offensichtlich ist, schaffte er es mich emotional mitzunehmen. Die Flucht von zwei Geschwistern vor dem Stadtstaat auf der Suche nach einer vergessenen Zeit.

Autor: William Nicholson. Übersetzerin: Stefanie Mierswa.

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Faserland

Ich war jung und wollte so werden. Auch wenn ich aus heutiger Sicht bei dem Gedanken lächele, hat es mich bewegt. Ich habe keinen Bedarf es erneut zu lesen, es aus einer anderen Perspektive zu lesen, sondern schwelge im Nebel der Erinnerung, wie der unerfahrene Junge fasziniert war. Grundgefühl stolpern.

Autor: Christian Kracht

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Der Meister des Siebten Siegels

Ein Geschenk des Vaters des besten Freundes. Ich fand die ersten Seiten mühsam, wartete auf die Geschichte und verstand nicht. Doch um den Vater nicht zu enttäuschen las ich weiter. Detaillierte Beschreibungen meiner Heimat im 16. Jahrhundert, das Bergbauwesen und die Kunst des Kanonengießens. Ohne dass ich es bemerkte wurden die Figuren in meinem Kopf lebendig und das Buch diente nur noch als Umgebung. Meine Fantasie erzählte ihre eigene Geschichte, während das Buch das Zeitalter erneut aufleben ließ. Am Ende kamen mir die Tränen. Nur für Freunde von Gedankenspielen oder mit Leidenschaft für Sachbücher in Romanform.

Autoren: Johannes K. Soyener, Wolfram zu Mondfeld

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Bild: Tony Gigov