101. Fünf Bücher von Torsten Voller

Torsten Voller ist Schauspieler, Trainer, Moderator, Hamburger und spontan! Mit dem Team der Steifen Brise, bringt er überall wo es nötig ist Themen mit Humor und Improvisation auf die Bühne. Sei es auf der Reeperbahn oder in Rahmen von Firmenveranstaltungen. Er weiss, dass Spontaneität eine Lebenshaltung ist, die man trainieren kann und hat darüber auch ein Buch geschrieben. Dass er in seinem ersten Leben mal Bankkaufmann war, ist daher nur ein spontaner Zufall.

Torsten Voller

Vom Wasser

Ist das langweilig, sagte mir jemand über dieses Buch. Es fließt vor sich hin, würde ich sagen. Ein Buch über Familie, über Papier, über Flüsse. Ich mag Flüsse. Ein Buch, das mich beim Lesen mitgetragen und mitgenommen hat.

Autor: John von Düffel

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Die Letzten ihrer Art: Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde

Die erste Begegnung mit Douglas Adams hatte ich selbstverständlich mit „Per Anhalter durch die Galaxis“, welches mir bereits mit 14 Jahren den Konstruktivismus näher gebracht hat. In diesem Buch aber knallte Douglas Adams mir die Realität von bedrohten Tierarten mit soviel Humor um die Ohren, dass es eine Freude ist darüber zu lesen. Am eindringlichsten ist mir seine Begegnung mit den Berggorillas in Erinnerung, bei der er in seltsam vertraute Augen schaut …

Autoren: Douglas Adams, Mark Carwardine.

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Wir Ertrunkenen

Eine Reise durch die Welt und durch die Zeit und noch ein Buch vom Wasser. Diesmal aber vom offenem Wasser: Dem Meer. In der Hauptrolle ein kleiner dänischer Hafen von dem viele Schiffe aufbrechen. Auf den Schiffen sind Männer. In dem Buch die Geschichten dieser Männer. Männer die sich verlieren, wieder finden und deren Geschichten sich verflechten. Gelesen. Geliebt.

Autoren: Carsten Jensen. Übersetzer: Ulrich Sonnenberg.

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Alles von Zackarina und dem Sandwolf

Ein Philosophie Buch, das ich verstehe. Irgendwann hatte ich auf einmal Kinder und wurde Vorleser. Dies ist mein absolutes Lieblingsbuch. Zackarina begegnet am Strand dem Sandwolf, der einen eigenen Blick auf die Welt hat. Beim Vorlesen des Kapitels „Zackarina und der Tod“ hatte ich einen Kloß von Traurigkeit im Hals. Meine Tochter schaute mich nur an und sagte. „Was ist? Lies weiter!“ Gelernt: Der Tod hat für Kinder eine andere Bedeutung als für Erwachsene.

Autor: Åsa Lind. Illustrator: Philip Waechter. Übersetzerin: Jutta Leukel.

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JA: Die Geschichte eines Mannes, der nicht mehr Nein sagen wollte

Ein herrliches Buch über ein Grundideal der Spontaneität: „Ja-sagen“. Welche Folgen das kompromisslose Ja-sagen hat, beschreibt die Geschichte von Danny Wallace. Alleine die Vorstellung auf alle Spam-Mails mit „Ja“ zu antworten ist eine schöne Vorstellung und wird in der Geschichte bis zum Ende durchgespielt. Meine Lieblingsstelle: Danny Wallace überprüft, ob ein buddhistischer Mönch wirklich immer in sich selber ruht. Wer die Verfilmung „Der Ja-Sager“ nicht mochte, sollte diesem Buch eine Chance geben.

Autor: Danny Wallace. Übersetzer: Jörn Ingwersen.

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